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aktuelle Meldungen

Eckregelsatz Hartz IV (Bündnisplattform)

Kampagne für mindestens 500 Euro Eckregelsatz (Hartz IV) und zehn Euro Mindestlohn, lohnsteuerfrei, gestartet

Klartext e.V. gehört zu den Erstunterzeichnern der Kampagne für 500 Euro Eckregelsatz und zehn Euro Mindestlohn lohnsteuerfrei, die Anfang August bundesweit startete. Das Bündnis trat für diese Ziele mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit.
Die Plattform des Bündnisses und den neuesten Stand ihrer Unterzeichner findet man unter www.500-euro-eckregelsatz.de

Wer noch nicht hat, bitte hier unterzeichnen....
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DGB fordert 8,50 € gesetzlichen Mindestlohn
- Der Kampagnenrat "500 Euro Eckregelsatz" nimmt Stellung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

einstimmig beschloss der DGB-Bundeskongress am 18.Mai 2010, einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro brutto, statt wie bisher (seit 2006) 7,50 Euro zu fordern.
Wir begrüßen es, dass der DGB damit dem jahrelang ausgeübten Druck nachgibt, die unhaltbare Forderung nach 7,50 Euro endlich fallen zu lassen.
Claus Matecki erklärte für den Bundesvorstand: "Wer in Vollzeit arbeitet, muss soviel verdienen, dass er keine staatliche Hilfe benötigt" (Tagesprotokoll 18.05.2010).
In dieser Allgemeinheit ist die Formel falsch. ...

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Für 10 Euro Mindestlohn - Für 30 Wochenstunden - Für 500 Euro Eckregelsatz --> Bündnis 31. Januar

"Liedbeitrag zum Thema (R. Frankl)

Neues Flugblatt: "Luxus-Griechen fressen Deutschland auf"

Laut Medienkonzernen, Wirtschaftsverbänden und Regierungsparteien sind für die griechische Schuldenkrise zu hohe Löhne, Luxus-Renten, Faulheit und ein aufgeblähter Staatsapparat verantwortlich. Tatsache ist: Die "faulen Griechen" arbeiten 42 Stunden pro Woche im Schnitt und liegen damit zwei Stunden über dem Durchschnitt der Eurozone ... weiterlesen

 

Literaturhinweis zum  Thema
„Die veröffentlichte Meinung in Deutschland hat einen neuen Krisen-Mythos geschaffen. Nun sollen es die faulen und korrupten Griechen sein, die sich durch die Manipulation statistischen Materials in die Eurozone mogelten, die europäische Einheitswährung an den Rand des Zusammenbruchs führten und künftig den hart arbeitenden Deutschen auf der Tasche liegen dürften. Endlich verfügt Deutschland über ein Feindbild, das nahezu alle Gesellschaftsschichten – vom exportfixierten Unternehmer bis zum prekarisierten Niedriglohnempfänger - im nationalistisch gesättigten Hass volksgemeinschaftlich vereint...“ Sehr umfangreicher Artikel von Tomasz Konicz auf Telepolis vom 04.05.2010
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32551/1.html

mehr vom gleichen Autor: http://www.konicz.info

 zur Finanz- und Wirtschafskrise: 
"Sie kriegen den Karren nicht flott"

Rezensionen:

Pünktlich zum 28. März 2009 haben Rhein-Main-Bündnis und KLARtext eine  inzwischen erfreulich weit beachtete Broschüre herausgegeben (s. Spalte rechts)...

Vortrag zu Finanz- und Wirtschaftskrise - Ursachen und „Lösungen“ von Rainer Roth im Rahmen der Jahrestagung 2009 der Coordination gegen BAYER-Gefahren "Haste mal ‘ne Billion? Konzerne, Kapitalismus & die Krise" Samstag 07. November 2009, Düsseldorf .

weitere gehaltene Vorträge zum diesem und anderen Themen s. unter "archiv" --> vorträge

neu:

"Das Erquicklichste vorweg: In Rainer Roths Analyse geht es nicht um eine Reparatur des zusammenbrechenden Mega- Systems "Kapitalismus", sondern um dessen fundamentale Kritik und schließlich um dessen Überwindung. Roth schreibt kein Buch über fundamentale Systemkritik und mögliche Auswege, sondern eines der Kritik der bestehenden Reparaturversuche. Aus einer Generalansicht nimmt der emeritierte Ökonomieprofessor aus Frankfurt die Ursachen und die vermeintlichen "Lösungen" der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise auseinander, kritisiert die Umgangsweisen aus Politik und Wirtschaft und führt sie ad absurdum. ..." weiterlesen

"Innere Krise der Kapitalverwertung"

Rezension von Klaus Mewes in Marxistische Blätter 2009/05

 

Aufräumer
Rainer Roths Widerlegung keynesianischer Mythen
Von Herbert Wulff, junge Welt 18.05.2009

Über Rainer Roth - Sie kriegen den Karren nicht flott ...

"Es mag seltsam klingen, wenn man behauptet, ein Buch über die aktuelle Finanzkrise 'mit Gewinn' gelesen zu haben." .... so beginnt eine mit Witz geschriebene, wohlwollend kritische Rezension in BIG Business Crime  ... mehr

 

taz: "In einer unscheinbaren Broschüre hat Rainer Roth, pensionierter Professor der Fachhochschule Frankfurt am Main, gewissermaßen die Antithesen zu Stefan Frank und Karl Heinz Roth formuliert. ... Wer den jüngsten Crash begreifen möchte und auf Illusionen verzichten kann, sollte dieses schmale Büchlein lesen, das nicht nur das bei Weitem erhellendste, sondern - in Krisenzeiten nicht zu unterschätzen - auch das günstigste ist." aus "Der große Schlamassel", taz 14.10.09

Glosse von Wissenschaftssjournalist Holdger Platta:

Wir alle sind gierig! Ach ja?

Institut für Innovative Politik gegründet 

Zum intellektuellen Niedergang der Plasberg-Shows "Hartaberfair"

Täuscht mein Eindruck, oder werden die Talkshows unter Plasberg immer schwachsinniger?

Letzte Woche, am 20. Januar, hatte man sich nochmals die Finanzkrise vorgeknöpft, unter dem Titel "Genug ist noch zu wenig - Warum regiert nur die Gier?". "Gier" als Hauptursache des weltweiten Crashs 2008/9?

Nun, zweierlei war während der Sendung festzustellen: erstens wurde die Finanzkrise aufs "rein Menschliche" reduziert, auf Psychologie, auf Simpel-Psychologie nebenbei, ergo auf "Gier", sonst nichts. Und wenn als einzige Jutta Ditfurth wieder und wieder gegen dieses infantile Herunterpsychologisieren anging und Systemursachen ins Gespräch zu bringen versuchte, hatte sie gleich die Übermacht der gesamten Runde gegen sich (Ausnahme: Schauspieler Harald Krassnitzer), an der Spitze "Moderator" Plasberg, der um jeden Preis das Thema seines Abends retten wollte und seine netten Einspielfilmchen.

 

...weiterlesen (es lohnt sich!)

Frankfurt - Das Erwerbslosen Forum Deutschland und Klartext e.V. haben am 17. Februar 2010 das Institut für innovative Politikberatung (IP) gegründet und die Leitung Prof. Dr. Dr. hc. D. Ummbeutel übertragen. Alleinstellungsmerkmal des Instituts werden wegweisend innovative Vorschläge zu einer besseren Politik in Berlin sein.
„Täglich kommen mir beim Lesen der Politiksparten so innovative Ideen, dass ich diese nicht unveröffentlicht lassen möchte“, sagte der frisch gebackene Institutsleiter Prof. D. Ummbeutel am 17.02.2010 bei einer kleinen Eröffnungsfeier im neu gegründeten Institut für innovative Politik (IP). Sprecher der beiden Trägervereine des IP, das Erwerbslosenforum Deutschland und der Verein KLARtext, waren sich einig. „Mag am Aschermittwoch auch die fünfte Jahreszeit zu Ende gehen, Politik- und Wirtschaftsforscher vermuten, dass auch der Markt für innovative Politik nur durch eine Verlängerung der Saison wider den tierischen Ernst den nötigen Aufschwung bekommen kann.“ ...

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www.ip.blogsport.de - guckst du?! 

September 2009: 
Neue Broschüre zur Verstaatlichung der HRE:
Pressemeldung Erwerbslosen Forum Deutschland und Klartext e.V. vom 07.10.2009

Deutsche-Bank-Chef Ackermann prophezeite Ende September 2008 den „Tod des deutschen Bankensystems“, wenn die Insolvenz der HRE nicht verhindert würde. ... mehr

Inhaltsverzeichnis und Einleitung, Herunterladen der gesamten Broschüre als pdf (376 KB)

Erwerbslosenforum Deutschland und Klartext e.V. fordern:

Sonderabgabe der HRE-Gläubiger sofort!

In der Vorbereitung der Hauptversammlung der Hypo Real Estate sind neue Details zu den möglichen Kosten der Rettung dieser Bank offengelegt worden. Neben den 10 Mrd. Euro, die die HRE bis Ende des Jahres an Kapitalspritzen vom Staat bekommt, wurden weitere Verluste von 4,9 Mrd. Euro auf Forderungen und Wertpapiere aus der Immobilienfinanzierung bis 2011 angekündigt. Das erzeugt neuen Kapitalbedarf. Besonders kritisch aber ist, dass "Vermögenswerte" der HRE im Umfang von 170 Mrd. Euro in eine Bad Bank ausgelagert werden sollen.
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(jw 28.09.09): Wer zahlt die Zeche? 

Die Linkspartei und die Verstaatlichung der HRE 

Debattenbeitrag von Rainer Roth

Die positive Besprechung meiner Broschüre "Verstaatlichung der HRE: Die Verhinderung des Weltuntergangs" ("Kein Betriebsunfall", jw 18.09.2009, 4) durch Raoul Didier lässt eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung offen: Wie steht die Linkspartei zur Insolvenz bzw. zur Verstaatlichung der HRE? ... mehr

Kinderarmut

Klartext hat sich als Teil des Bündnisses gegen Kinderarmut durch Hartz IV aktiv an der Kampagne für die Rücknahme der Senkung der Regelsätze für Kinder von 7 bis 17 Jahren beteiligt. Die Bundesregierung gab dem vielfältigen Druck zur Erhöhung der Kinderregelsätze Anfang 2009 nach und nahm die Senkung des Regelsatzes für Kinder zwischen 7 und 13 Jahren weitgehend zurück. mehr s. Menüpunkt "kinderarmut"

 
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Stand:22. Juni 2010