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aktueller newsletter:
KLARtext e.V.
c/o Rainer Roth
Berger Str. 195
info@klartext-info.de
60385 Frankfurt, den 08.11.2011
Liebe Freunde,
a) Neue Broschüre:
Alle Akw sofort stilllegen: Der Kernschmelze keine Chance, Vorrang für
Kraft-Wärme-Kopplung
Auf unserem gut besuchten Wochenende Anfang Juli in Rauenthal haben wir
beschlossen, ein Flugblatt und eine Broschüre dazu herauszubringen. Das
Flugblatt lässt noch auf sich warten. Die Broschüre dagegen ist fertig. Sie
ist ein Gemeinschaftsprodukt von Rainer Roth und Jens Wernicke unter Mitarbeit
von vier weiteren Mitgliedern. Sie begründet die Notwendigkeit der sofortigen
Abschaltung, analysiert die ökonomischen Interessen des Kapitals, die dem
entgegenstehen.
Sie spricht sich vor allem dafür aus, dass die effizienteste Technik, die seit
langem bekannte Kraft-Wärme-Kopplung, die Energie zur gleichzeitigen Produktion
von Strom und Wärme nutzt, Grundlage der Energieversorgung werden muss. Dieser
Standpunkt wird gegenwärtig kaum vertreten.
Sie spricht sich für dezentrale Stromproduktion aus und kritisiert, dass die
erneuerbaren Energien (v.a. Wind. und Sonnenenergie) mehr und mehr in
Großkraftwerken gewonnen werden, auch mit Unterstützung von Stadtwerke und
Umweltverbänden.
Die Broschüre analysiert kritisch die Rolle der kommunalen Stadtwerke,
unterstützt dennoch die Forderung nach Kommunalisierung der Energieversorgung,
weil Stadtwerke eher als die Energiemultis KWK und dezentrale Erneuerbare
anwenden.
Die Broschüre hat 120 Seiten und kostet drei Euro incl. Porto.
Klartext-Mitglieder bekommen wie immer ein Exemplar kostenlos. Wir bitten Euch,
an der Verbreitung der Broschüre mitzuwirken, nicht nur in der
Anti-Atomkraft-Bewegung, sondern auch unter Euren FreundInnen, Bekannten und
Verwandten.
b) Kampagne zehn Euro Mindestlohn - Aktionstag
Das Bündnis "500 Eckregelsatz/10 Euro gesetzlicher Mindestlohn" hatte
am 23. bzw. 25. Juli 2011 einen Aktionstag. In etwa 60 Städten und Gemeinden
gab es Aktivitäten. Erwerbsloseninitiativen, Montagsdemonstrationen,
Kreisverbände der der Linkspartei, aber Gliederungen von Attac und
Einzelpersonen waren beteiligt. Bisher wurden über 50.000 Flugblätter zentral
bestellt, dazu kommen lokale Nachdrucke in unbekannter Höhe. 45 Transparente
wurden in unserem Auftrag gedruckt und kostenlos ausgegeben sowie Tausende von
Aufklebern. Klartext e.V. hat all diese Aktivitäten finanziert. Wir brauchen
nicht nur deshalb mehr Mitglieder und Spenden. Wir möchten Euch auch auffordern
zu prüfen, ob ihr Euren Mitgliedsbetrag zahlt.
Wir haben dazu beigetragen, dass der Druck auf einen gesetzlichen Mindestlohn
von zehn Euro gestiegen ist. Aktuelle Kommentare zum Verdi-Bundeskongress, der
8,50 Euro beschlossen hat und danach den schnellen Übergang zu zehn Euro, zum
Parteitagsbeschluss der Linkspartei, im Programm 60 % des nationalen
Durchschnittslohns zur Grundlage des Mindestlohns zu machen und damit den
Mindestlohn faktisch abzusenken, zum CDU-Vorstoß, Brachenlohnuntergrenze von
der Zustimmung der Arbeitgeber abhängig zu machen, findet ihr auf der
Mindestlohnwebsite. Die Kampagne hat Mails an die Bundestagsabgeordneten der
Regierungsparteien und von SPD und Grünen geschickt, warum sie sich für Löhne
unterhalb des Existenzminimums aussprechen. Die ersten Antworten sind
eingetroffen.
Zu allem Näheres auf www.mindestlohn-10-euro.de.
c) 500 Euro Eckregelsatz
Im Zuge des Aktionstags wurde eine ganze Reihe dieser Broschüre bestellt, in
der die Notwendigkeit eines Eckregelsatzes von mindestens 500 Euro und eines
gesetzlichen Mindestlohns von mindestens zehn Euro (lohnsteuerfrei) ausführlich
begründet wird. Von der Auflage von 3.600 Ex. sind nur noch wenige übrig.
Unsere Aussagen zur Mangelernährung mit Hartz IV werden auch durch neue
Ergebnisse des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung vom Dezember
2010 bestätigt. http://www.500-euro-eckregelsatz.de/29-2011052996.html Ver.di
hat sich auf seinem Bundeskongress für die Anhebung des Eckregelsatzes auf 445
Euro ausgesprochen. Ein Antrag einer Landesbezirkskonferenz, der
Bündnisplattform beizutreten und verschiedene Anträge auf 500 Euro
Eckregelsatz wurden abgelehnt und als Arbeitsmaterial an den Vorstand verwiesen.
d) Bündnis 31. Januar
Das Bündnis 31. Januar traf sich am 22. Oktober 2011. Ein Kurzprotokoll ist zu
finden unter http://klartext-info.de/blog/?p=265#more-265. Ebenso das dort
gehaltene Referat und ein kurzer Überblick über bestehende Forderungen von
IGM, Linkspartei usw.
Ihr könnt ein akteulles Flugblatt des Bündnisses, an dem auch Klartext e.V.
beteiligt ist, bestellen. Das Flugblatt spricht sich gegen die Rettungsschirme
aus und für die Streichung der Staatsschulden Griechenlands. Es führt die
gegenwärtige Staatsschuldenkrise auf die Bewältigung der Wirtschafts- und
Finanzkrise ab 2008 und die ungleichmäßige Entwicklung der Länder der
Eurozone zurück, nicht auf Spekulation und zockende Banker.
Angefragt zu unterzeichnen sind noch das Aktionsbündnis Sozialproteste und das
Anti-Hartz-Bündnis Berlin. Damit ihr das Flugblatt aktuell einsetzen könnt,
schicken wir euch schon einmal die Fassung mit den bisherigen Unterzeichnern.
http://www.klartext-info.de/flugblaetter/rmb_Eurokrise20111029.pdf
Ihr könnt es kostenlos bestellen.
e) „Das Kartenhaus“ (1999) im Netz
Auf http://www.klartext-info.de/das_kartenhaus.htm haben wir dieses nützliche,
aber seit langem vergriffene Buch von Rainer Roth auf die Website gestellt.
f) Broschüren
Hier ein kurzer Überblick über unsere Broschüren:
„Sie kriegen den Karren nicht flott“ (Auflage 3.500) ist vergriffen. 100 Ex.
werden mit zwei Flugblättern des Bündnisses 31. Januar zur Schuldenkrise
nachgedruckt.
„Rente mit 60“: Auflage 2.000, Bestand 300.
„Verhinderung des Weltuntergangs“: Auflage 1.000, Bestand 30
Zur Kritik des Regelsatzniveaus: Auflage 1.000, Bestand 100
Wir lassen uns nach wie vor nicht unterkriegen.
Viele Grüße vom Klartext-Vorstand
Reinhard Frankl, Rainer Roth und Su Schilling
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mit Rainer und seinen Angehörigen um seine und unsere Brigitte.
Weit
über 200 Trauergäste verabschiedeten sich am 10.September von Brigitte
Arnold, die zu den Gründungsmitgliedern von Klartext e.V. im Jahr 1993
zählte.
Die
Trauerfeier bewegte alle Anwesenden tief durch die sehr persönlichen
Reden, die von Angehörigen, Kolleginnen, Freundinnen und dem Vor-
sitzenden des Hauptvorstandes der TG Bornheim gehalten wurden. Wir
dokumentieren diese im Folgenden. Ferner den Ablauf der Trauerfeier und
das Lied "Leben nach dem Tod", das den würdigen Abschluss der
Feier bildete. Dokumentation
Trauerfeier
Leben nach dem Tod
Trauerkarte
(pdf)
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